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Segen und Abschied in der Sterbestunde

Im Ritual des Sterbesegens können wir Seelsorgerinnen und Seelsorger Sterbende und ihre Angehörigen während des Abschieds würdig und bewusst begleiten. Dies geschieht im gemeinsamen Beten, dem Lesen in der Heiligen Schrift, im stillen Innehalten und manchmal auch beim Singen von Liedern. Dabei können die gemeinsamen Erinnerungen zur Sprache kommen und auf das Leben des Sterbenden mit seinen Höhen und Tiefen geblickt werden. Im Zentrum steht das Segensgebet.

Segnen heißt, einander von Gott her Gutes zusagen. Gott spendet den Segen, den alle Beteiligten in dieser Situation so dringend brauchen. Durch diese Segensworte und der Begleitung der Zugehörigen erfahren die Sterbenden Zuwendung und Nähe. Sie spüren, dass sie in dieser Situation nicht alleine sind.

Das Sakrament der Krankensalbung wird zur Stärkung bei schweren Krankheiten gespendet. Gesunde und Kranke können es mehrfach empfangen, vor allem dann, wenn sie ansprechbar sind, auf die Gebete reagieren und gegebenenfalls die Kommunion empfangen können.

Danke "für die Hilfe, die warme Menschlichkeit, die freundliche & selbstverständliche Zugewandtheit … Das hat uns gut getan!"

Ein "herzliches Dankeschön für ihre Anteilnahme und tröstenden Worte auf dem letzten Gang meiner Mutter."

Kreuz in violett

Hab keine Angst, denn ich habe dich befreit, ich habe deinen Namen gerufen, zu mir gehörst du.
Wenn du durch Wasser gehst, bin ich bei dir, und Wasserströme überfluten dich nicht.
Wenn du durch Feuer gehst, verbrennst du nicht, und die Flamme versengt dich nicht.
Denn ich bin Gott, deine Gottheit, heilig in Israel, dir zur Rettung. … weil du in meinen Augen teuer bist, du mir wichtig bist und ich dich liebe.
(Jesaja 43,1-4)

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. (Johannes 14,2-3)