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Rose mit Stacheldraht

Frühling 2022

Liebe Besucherin, lieber Besucher!

Rose und Stacheldraht – welch ein Kontrast! Die Rose als ein Symbol der Liebe, der Stacheldraht als Zeichen für Unrecht, Grausamkeit, Gewalt und Krieg. Größer könnte der Gegensatz kaum sein.

Ein ähnliches Motiv war in den 1980er Jahren auf einem Plakat von pax christi zu sehen, der internationalen katholischen Friedensbewegung.  Manche erinnern sich vielleicht noch an die Zeit des Kalten Kriegs – und an die große Friedensdemo auf der Bonner Hofgartenwiese 1983.

Heute, Ende März 2022, als ich diese Zeilen schreibe, tobt seit über vier Wochen schon ein heißer Krieg in der Ukraine, ein Angriffskrieg von Präsident Putin und dem russischen Militär. Tag für Tag werden Menschen verletzt und getötet, Millionen sind auf der Flucht, Menschen hungern und bangen in Kellern um ihre Lieben und ihr Leben. Unbeschreibliches Leid, und ein Ende ist leider zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht abzusehen…

Rose trotz(t) Stacheldraht – geht das?! Im Hohenlied des Alten Testaments lesen wir: „Stark wie der Tod ist die Liebe… Ihre Gluten sind Feuergluten… Mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen, auch Ströme schwemmen sie nicht hinweg.“ (Hoheslied 8,6b-7a).

Bittend und klagend suchen Menschen in dieser Zeit nach Antwort…

An die Klagemauer in unserer Kirche hat jemand geschrieben: „GOTT, wo bist DU?“ Und jemand anderes: „Gott, bei dir ist kein Ding unmöglich. Schenke Einsicht und FRIEDEN.“

Siegt am Ende die Rose über den Stacheldraht…? Ist die Liebe mächtiger als Hass, Gewalt, stärker sogar als der Tod?!

Werner Roleff
Pastoralreferent

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