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Ansehen - Weihnachten 2022

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Frohe Weihnachten

„Lasst uns ansehen“, sagen die Hirten im Lukasevangelium, „die Geschichte, die da geschehen ist.“

Alle brauchen Ansehen. Ansehen statt Gesichtsverlust.
Jeder Mensch möchte angesehen sein oder angesehen werden.
Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte und Merkmale,
die für mich und dich erkennbar sein können.
In unserem Weihnachtsmotiv fehlen nicht nur Augen zum Ansehen, es fehlen ganze Gesichter.
Vielleicht will ich mein oder willst du manchmal dein Gesicht verstecken, es nicht zeigen.
Dagegen tut es gut, wenn Verstecken nicht nötig ist.
Es tut gut, sich und andere wirklich anzusehen.
Sich einander zu zeigen, so wie wir sind. So, wie es uns gerade geht.

Lasst uns einander ansehen! Hier in der Klinik und zuhause. Vielleicht besonders an Weihnachten.

& von Herzen Gottes Segen & viel Gutes im neuen Jahr wünschen

Stefanie Bartsch, Antje Hofmann, Lisa Klein-Weber, Diotim Meyer, Benedikt Peter,
Caroline Schnabel, Werner Roleff, Norbert Stapper, Jochen Wolff

Unser Weihnachtsbild

... ist Teil alter Wandmalereien aus dem ehemaligen Zisterzienserkloster Santa María de Valbuena - aus dem 13. Jahrhundert - in Spanien. In einer Kapelle, die als Grabkapelle diente, findet sich unser Weihnachtsbild. Die Wandmalereien zeigen Szenen des Alten und Neuen Testaments. Wir sehen David mit seiner Harfe, andere Musizierende, die Verkündigungsszene und die Anbetung der Weisen.

Das Kloster wurde im Jahr 1931 zum Monumento Nacional erklärt. Die Gebäude des Monasterio de Santa María de Valbuena sind heute Sitz der Fundación de Las Edades del Hombre und werden als Museum und Hotel genutzt.

Monasterio de Santa María de Valbuena

Klostergebäude und Wandmalereien aus der gotischen Kapelle (13. Jahrhundert)

Adventsgehschichte Familienpastoral Erzählschiene
Jesu Geburt

1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung[1] war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. 4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe[2]; die war schwanger. 6 Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. 8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens[3]. 15 Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17 Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. (Lutherbibel 2017)